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06. 12. 2015 Übung: Brandeinsatz "Gebäudebrand" (Rauchentwicklung Antonius-Hütte)

Beschreibung
Am Sonntag den 06.12.2015 fand im Rahmen der Ausbildung eine praktische Zugübung nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 "Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz" statt. Angenommene Übungslage war die Alarmmeldung über eine "Rauchentwicklung an der Antonius Hütte in den Jeuchen nähe Konz- Niedermennig“. Der Löschzug der Stadt Konz wurde "alarmiert". Bereits auf der Anfahrt meldete der Gruppenführer und Einsatzleiter Tobias Prediger „starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude, weiter Lage nach Erkundung“. Nach einer Befragung eines Passanten vor Ort wurde im Gebäude eine Person vermisst. Nach der Erkundung erteilte der Gruppenführer den Befehl an die hinter dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 aufgestellte Besatzung. Dieser lautete „1. Angriffstrupp zur Personensuche unter PA. über das Fenster rechte Seite in das Gebäude vor. Lage des Verteilers 5 m vor Gebäude. Wassertrupp stellt unter PA. Rettungstrupp und unterstützt den Schlauchtrupp beim Aufbau der Löschwasserversorgung. Wasserentnahme von TLF 24/50. Sofort wurde über die Übungsleitung eine Nachalarmierung durchgeführte. Ein Zugführer, Rettungsdienst und Notarzt, der Wehrleiter, die Führungsstaffel und die Feuerwehren Niedermennig, Könen und Wasserliesch wurden „alarmiert“. Eine öffentliche Wasserversorgung mit einem Löschwasserhydrant war im Umfeld des Gebäudes nicht vorhanden. Von einem ca. 800 m zum Objekt entfernten Hydrant, wurde mit dem TLF 24/50 ein Pendelverkehr eingerichtet. Somit konnte die Löschwasserversorgung bis zum Eintreffen von weiteren Feuerwehrkräften sichergestellt war. Geplant war durch die Feuerwehren Niedermennig, Könen und Wasserliesch eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aufbauen zu lassen. Der 1. Angriffstrupp meldete das Auffinden einer bewusstlosen Person im verrauchten Gebäude. Sofort wurde die Person durch das Fenster im EG. „gerettet“ und von weiteren Kräften der Feuerwehr Konz zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Im weiteren Verlauf wurden verschiedene „neue Lagen“ angenommen die von den Einsatzkräften abgearbeitet wurden. Nach dem Belüften des Gebäudes wurde die Übung abgebrochen und der „Rückbau“ angeordnet. Als alle Geräte wieder auf den Fahrzeugen verladen waren, sammelten sich alle Übungsteilnehmer zur „Manöverkritik“. In einem sachlichen und konstruktiven Gespräch wurden, durch die Übungsleiter und den Wehrführer, die einzelnen Einsatzlagen erörtert und die Vor- und Nachteile des Vorgehens besprochen. Nur durch eine kritische Betrachtung kann bei Realeinsätzen ein nahezu optimaler Ablauf sichergestellt werden. Nach dem Motto: „Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz“, kehrten alle Teilnehmer zur Feuerwache Konz zurück und tauschten verbrauchte oder benutzte Materialien aus. Nach ca. 3 Std. Übung konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Hierzu ein Paar Impressionen.(RM)

Bilder

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