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21. 03. 2016 Übung: Technische Hilfe "Ausleuchten" (Gemeinschaftsübung mit JF)

Beschreibung
Am 21.03.2016 wurde ein Ausbildungs- und Übungsabend gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr und einer Teileinheit des DRK Konz durchgeführt. Die Ausbilder vom Dienst Thomas Hennen und Ralf Maxheim bereiteten ein Übungsszenario vor, um das Ausbildungsthema „Ausleuchten von Einsatzstellen“ mit allen Problemstellungen, zu vermitteln. Nach einer kurzen theoretischen Ausbildung folgte gegen 18.50 Uhr ein „Übungsalarm“ mit der Meldung: „Explosion in einer Grillhütte, mehrere Personen verletzt, 5 Jugendliche im Wald vermisst“ Vor Ort trafen die alarmierten Kräfte des Rettungsdienstes zuerst ein und befragten den Melder der den Notruf abgesetzt hatte und gleichzeitig der „Betreuer der geschädigten Personengruppe“ war. Das erste eintreffende Fahrzeug der Feuerwehr Stadt Konz war das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12. Hier gab es eine Besonderheit. Bei der 9- köpfigen Gruppenbesatzung handelte sich ausschließlich um Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Alter zwischen 10 bis 17 Jahren, außer dem Maschinist natürlich. Der Gruppenführer Florian Haas erkundete die Lage und nahm die erste Rückmeldung des Rettungsdienstes entgegen, die auf der Schilderung eines Betreuers über das „Unfallgeschehen“ beruhten. Diese lautete: · Jugendgruppe war mit 16 Personen zum Grillen vor dem Vereinshau s der Schützen · plötzliche Explosion an der Grillstelle mit Stichflamme · Feuer aus · Grillhütte beschädigt · 5 Personen/ Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahre vermisst · Laut Aussage des Betreuer sind die Jugendlichen unter Schockeinfluss aber teilweise verletzt in den umliegenden Wald gelaufen. Sofort wurden weitere Kräfte der Feuerwehr nachalarmiert. Die Einsatzabteilung der Feuerwehr rückte mit weiteren Fahrzeugen und Führungskräften an. Mit dem Beleuchtungsmaterial der DLK 23/12, GW-Öl Wasserschutz, MZF 3 und dem Wechselladerfahrzeug mit AB - Rüst Schwer wurde das Waldgebiet zur Personensuche, der Verbandplatz des DRK und ein Landeplatz für einen „angeforderten Rettungshubschrauber“ weiträumig ausgeleuchtet. Die „Suchtrupps“ fanden nach und nach die vermissten Jugendlichen und führten vor Ort Maßnahmen der Ersten Hilfe durch. Zur weiteren „medizinisch Versorgung“ wurden die Verletzten zum Verletztensammelplatz des DRK transportiert und dem Rettungsdienst übergeben. Nach ca. 2 Stunden waren die Übungsteilnehmer zur Übungskritik wieder auf der Wache der Feuerwehr Stadt Konz zurück. Die Stärken und Schwächen wurden analysiert. Besonders hervorzuheben ist der hohe Ausbildungsstand und die Begeisterung der Mitglieder der Jugendfeuerwehr die sich als Verletztendarsteller oder auch als aktive Unterstützung der Einsatzabteilung mit in das Übungsgeschehen eingebracht haben. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der Rettungsdienstorganisation DRK soll zukünftig insbesondere auch bei Übungen verstärkt werden. Hierdurch könnte ein gegenseitiges kennen lernen von handelnden Personen und das gegenseitige Wissen über die jeweiligen einzusetzenden Gerätschaften noch verbessert werden. (RM)

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